schlot.at – Ziegelarchiv

Im schlot.at-Ziegelarchiv sind mehr als 600 historische niederösterreichische Mauer- und Gewölbeziegel verzeichnet. Des Weiteren finden sich Wiener Ziegel und einige Ziegelprodukte aus der Steiermark, Tschechien und Ungarn.

Die Ziegelzeichen sind alphabetisch sortiert. Fundbezirk und Fundort stecken im Dateinamen und in den Schlagworten. Bei Fragen zur Bestimmung Ihrer Ziegel bitte posten.

zs_gf_zistersdorf mst_wb_walpersbach vi_nk_neunkirchen

Die komplette Galerie ist auf der folgenden Seite zu finden …
Alle Fotos MM (2004-2005)

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24 Antworten auf schlot.at – Ziegelarchiv

  1. Herbert Langmüller sagt:

    Besitze Models von der ehemaligen Ziegelei in Waidendorf,
    mit der Prägeeinlage JK.
    Suche den den vollständigen Namen.
    Danke für die Mühe, mfG Herbert Langmüller

  2. vinyl79 sagt:

    Bitte wenden Sie sich an das Wiener Ziegelmuseum in 1140, Hr. Zsutty (13.000 Ziegel weltweit, tolles Archiv) oder an das Freilichtmuseum Niedersulz (Sammlung 500 Ziegel aus dem Weinviertel).

    mfG

    MM

  3. Herbert H.P. Miklauz sagt:

    Sehr geehrte Herren, ich habe Ziegel mit folgender Prägung :
    WD in einer Herzform und die Herzform ist wiederum in einer
    herzähnlichen Form versenkt. Können Sie mir sagen, wer diese ( Mauer – ) Ziegel hergestellt hat und wann ?
    Mit bestem Dank und
    MfG
    Herbert H.P. Miklauz
    zualkim@netart.at

    • vinyl79 sagt:

      Sehr geehrter Hr. Miklauz!

      Es handelt sich um einen Ziegel der Herrschaft Weikersdorf bei Baden (nicht zu verwechseln mit W. am Steinfeld). Von der Ziegelei gibt es einige Nachweise aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850-1880).

      mfG

      M.Mráz

  4. Friedrich Gepp sagt:

    Sehr geehrte Herren,
    ich bin froh, dass ich ihre Seite gefunden habe, finde dies sehr interessant und habe noch Fragen. Ich habe in Niedersulz einen Hakenhof bei dem noch das gespannte Gewölbe erhalten ist. Auch habe ich mit einer ganzen Menge alter Ziegel den Boden ausgelegt. Die meisten Ziegel sind signiert mit “CNS”, was vermutlich C-Ziegelwerk NS Niedersulz heißt?!. Warum sind bei vielen Ziegel die Buchstaben NS seitenverkehrt?
    In welcher Zeit gab es das Ziegelwerk Niedersulz?
    Auch habe ich einige Ziegel mit der Prägung “LT”. Sind die von Loidesthal?
    Ich habe diese in ihrer Auflistung nicht gefunden.

    mfG
    F Gepp

    • vinyl79 sagt:

      Sg. Hr. Gepp!

      Danke für Ihre netten Worte.
      CNS steht für Gemeinde Niedersulz. Im Ziegleralphabet sind C und G identisch. Wann der ZO bestand und was LT bedeutet, kann man Ihnen vermutlich am besten im Freilichtmuseum Niedersulz beantworten. Dort lagern ca. 500 Weinviertler Ziegel und viel Wissen darüber.
      Zur Frage betreffend spiegelverkehrte Buchstaben: Im 19. Jahrhundert war die Alphabetisierung noch nicht weit vorangeschritten. Umso schwieriger war es für die mit dem Zieglerhandwerk befaßten Menschen, Stempel oder Ziegelmodeleinlagen in Spiegelschrift herzustellen. Verkehrte S,N oder Z sind sehr häufig und charmant.

      Beste Grüße von schlot.at!

  5. Nordbahnbertl sagt:

    WOW!
    Tolle Ziegel-Sammlung! – Respekt!
    Ich muß wohl einmal meine paar alten Ziegeln abfotografieren und mit Eurer Sammlung vergleichen, vielleicht kann ich Eure Sammlung noch ergänzen.

    Tipp:
    Am Nordbahnhof-Gelände werden derzeit schön langsam die alten “Kohlenrutschen” abgerissen. Diese sind ~ alle 30m durch Zwischenmauern unterteilt. Fast jede Mauer wurde damals (~ 1870/80) extra aus Ziegeln diversester Ziegeleien errichtet, also ein Eldorado für an alten Ziegeln Interessierte!
    Nähere Angaben mache und Fragen beantworte ich gerne per E-Mail.

    MfG
    Nordbahnbertl

  6. satko sagt:

    My gallery.:http://www.artificium.sk/plug.php?e=usergal&s=viewfol&fl=0&fid=62

  7. Mario Ruml sagt:

    Hallo!
    gratulation zu dieser tollen Homepage!

    Ich bin student an der TU Graz und schreibe gerade meine Diplomarbeit über die Badlwandgalerie bei Peggau (Eisenbahnviadukt der Südbahn, wurde 1977 stillgelegt, und ist seitdem dem verfall preisgegeben).
    auf einer länge von 367m ist hier ein tonnengewölbe vorhanden, welches aus ziegel besteht.
    ich möchte nun herausfinden, woher die ziegel sind, und ich hoffe, dass sie mir behilflich sein können.

    hier sämtliche gefundenen ziegelstempel:

    “H”
    “MF”
    “R”
    “Adler” und “4″
    “IS” oder “SI”
    “N” und “OBG” (oder ähnlich) und “4″
    “HPHP”
    “IV”
    “UBC” und “2″
    “FD”
    “HP” (wobei das P spiegelverkehrt ist)

    ich freue mich auf eine antwort, weiter so, danke, mario

  8. vinyl79 sagt:

    Servus Mario,

    danke für die netten Worte. Mit Deiner Aufgabenstellung sind wir überfordert – ich kenne nur UBG – Union Baumaterialen -Gesellschaft aus MD-Vösendorf und die NOBG – Nirderösterreichische Baumaterialien Gesellschaft.

    Zahlen sind meist Schlagtischnummern der Ziegelei. Ein Ziegler verwendete bei größeren Betrieben immer dasselbe Model und er konnte bei mangelhaften Ziegeln getrackt werden (nett, ha?).

    Bei Wienerberger/Adler +AM-Alois Miesbach (Gründer)/Adler+HD-Heinrich von Drasche (hat W. groß gemacht) kann der Adler auf der Brust Werksnummern tragen.

    Zu Deiner Recherche wirst du an einem WE mit Fotos Deiner Ziegel nach Wien kommen müssen:

    http://www.bezirksmuseum.at/default/index.php?id=297

    Mit Fotos deshalb, weil es z.B. eine Vielzahl an Ziegeln mit der Kennung “H” gibt. Über die Form (Schriftstil, erhaben oder vertieft) kann man sehr leicht Zuordnungen treffen. Deine Erfolgsquote wird vm. bei weit über 80% liegen. Du kannst mit relativ guten Infos rechnen (Betreiber, Ort, Betriebsdauer). Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind fachkundig und sehr hilfsbereit.

    Im WZM lagert die größte Mauerziegelsammlung Europas mit 13.000 Evidenzstücken (!).

    Eines solltest du wissen: Im Ziegleralphabet gilt Folgendes:

    I=J
    C=G (siehe Dein UBC)

    Das hilft in der Kartei immens.

    Behalte uns in guter Erinnerung, erwähn uns in der Diplomarbeit (wäre cool!) und schau wieder mal vorbei. Viel Glück in Wien und melde Dich, wenn Du recherchierst, dann besprechen wir das näher – bei Interesse.

    LG

    MM

  9. Margit sagt:

    Guten Tag,
    auch ich bin auf die alten Ziegel gestossen. Ich habe welche aus einem Haus im Waldviertel (Kainreith) mit dem Monogramm R Z.
    Können Sie mir vielleicht sagen, was das bedeuten könnte ?
    Viele Dank !
    Ins Ziegelmuseum in Wien werden wir in Kürze gehen.
    Margit

    • vinyl79 sagt:

      danke für die anfrage – das ziegelmuseum ist im waldviertel sicher besser aufgestellt als wir. das wird ein erlebnis!

      mfG

      admin2

  10. Werner sagt:

    Schönen guten Tag,

    ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, eine tolle HP mit interessanten Infos und schönen Ziegelfotos!

    Auch ich habe im Rahmen von Umbauarbeiten im Haus ein paar alten Ziegeln gefunden, die ich gerne näher bestimmen möchte.

    Bin schon recht weit gekommen, ein Ziegel fehlt mir noch, den ich auch in eurer Bildgalerie entdeckt habe: G-Z, ihr habt als Fundort Wien 22 angegeben.

    Wäre großartig, wenn mir bei diesem fehlenden Mosaikstein helfen könntet und mir sagt, wofür es steht.

    Vielen Dank bereits im Vorhinein,

    lg
    werner

    • Manfred Steinkellner sagt:

      Grüss Gott, bin nach langer such auf diese interessante Seite gestossen. Weiss jemand ob es ein Sammelwerk oder Lexikon gibt über die verschiedenen österreichischen Ziegelzeichen gibt? ‘Weiters gibt es speziell für die Region St. Pölten – Pottenbrunn wo ja auch einige Brennereien gewesen sind Archive für die ziegelzeichen?
      Lg

      • vinyl79 sagt:

        Sehr geehrter Hr. Steinkellner!
        Das von Ihnen gesuchte Nachschlagewerk gibt es nicht.
        Das Wiener Ziegelmuseum in der Penzinger Straße:

        http://www.ziegel.at/main.asp?content=informat/Geschich/wrziegel.htm

        hat als größtes Mauerziegelarchiv Mitteleuropas sicherlich alle Infos, die Sie benötigen. Gehen Sie mit gezielten Fragen hin. Es gibt z.B. eine Ziegelkartei, in der Sie nach Ziegelzeichen suchen können. Auch gibt es Ordner über ziegellastige Orte mit historischen Daten.

        Beste Grüße von schlot.at!

  11. chris sagt:

    Gratulation für die gelungene Seite und das profunde Fachwissen. Ich habe in der Nähe von Laxenburg einen Ziegel – wie auch in Ihrer Galerie – mit der der (erhabenen) Prägung “IC” oder “IG” in einem Herz gefunden. Haben Sie eine nähere Information über die Initialen bzw. die Brennerei?

    Danke für die Bemühungen , beste Grüße!

    • vinyl79 sagt:

      Das Wiener Ziegelmuseum in der Penzinger Straße hat die Antworten:
      Zeichnen Sie sich am besten Ihr Ziegelzeichen auf ein Blatt Papier auf (möglichst formtreu) und gehen Sie ins Museum.
      http://www.ziegel.at/main.asp?content=informat/Geschich/wrziegel.htm

  12. Reinahrd Stadler sagt:

    Hallo.

    Habe ein altes Presshaus in Loidesthal NÖ.

    Auf den meisten Ziegel ist G L eingeprägt. Wir sind zwar schon lange Zeit bei der Großgemeinde Zistersdorf aber vlt kann das trotzdem Gemeinde Loidesthal heißen?!

    Antworten wären super =)

    mfg

    • vinyl79 sagt:

      Klingt plausibel. Es gibt jedenfalls Ziegel der Gem. Loidesthal. Sicherheit gibt das Wiener Ziegelmuseum in 1140, Penzinger Straße:

      http://www.ziegel.at/main.asp?content=informat/Geschich/wrziegel.htm

      Ziegelzeichen auf einen Zettel zeichnen (wichtig!) Es gibt sehr ähnliche Zeichen und 13.000 Ziegel in der Sammlung, darunter sicherlich viele G L – L G ( smile) mm

  13. tobias k sagt:

    hallo, habe eine frage bezüglich dem ziegel (datei: f21b_mi_pillichsdorf) in ihrer sammlung. könnten sie eventuell das ziegelzeichen F 28 B für mich entschlüsseln. der ziegel sieht bis auf die (jahres-)? zahl genauso aus wie der in ihrer sammlung. stehen die buchstaben für die initialen des herstellers; gibt es möglicherweise informationen über die herkunft des ziegels, bzw. den standort der ziegelei?
    würde mich über eine antwort freuen, geholfen hat mir eure seite schonmal…
    lg

  14. Alois Schöppl sagt:

    Servus aus Altheim.
    Ich habe einen Ziegel, nahezu gleich a-v-m_w_22, jedoch mit dem Mittelbuchstaben “B” im Doppeladler.
    Kann mir jemand sagen, woher dieser Ziegel stammt?

  15. Alois Schöppl sagt:

    Servus . Habe einen Ziegel fast genauso wie auf Bild a-v-m_w_22 nur mit dem Buchstaben B im Doppeladler
    Kann mir wer sagen, woher dieser Ziegel stammt und wie alt er sein könnte

    mfg
    Alois Schöppl

  16. Heimo Semmelweis sagt:

    Hallo,
    ich habe Ziegel mit einem vertiften Monogramm St. A.
    Können sie mir sagen woher dise stammen?

    MFG
    Heimo Semmelweis

    • vinyl79 sagt:

      S.g. Hr. Semmelweis – ich verweise aufs Wiener Ziegelmuseum (siehe Posts oben). mfG

      vinyl 79

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