BG | unbekanntes Sägewerk | дъскорезница | 1924

Echtfoto – Postkarte [1] aus 1924, welche ein älteres, heruntergekommenes Sägewerk in Bulgarien [1,2] zeigt. Es bestehen hinter Sägen mit Holzüberdachung, den üblichen großen Lagerflächen für Schnitt- und Spaltholz und den schmalspurigen Waldbahn-Gleisen zwei markante Gebäude.

  1.  Das eigentliche Sägewerk mit länglicher holzvertäfelter Halle samt Tonnengewölbe aus Blech, zwei daraufgesetzten Belüftungsgiebeln und einem dünnen Blechkamin. Interessant sind die unzähligen kleinen Fenster an den oberen Seitenfronten der Halle, von denen viele bereits zu Bruche gegangen sind (Kriegsfolge 1914-1918?).
  2.  Im rechten Vordergrund das mit „фабрично управление“ beschriftete Verwaltungsgebäude aus Ziegeln mit hölzernem Eingangsbereich; hier halten sich gerade mehrere Arbeiter, möglicherweise zur Auszahlung des Taglohnes, auf.

 

Wer kennt den Aufnahmeort?

Quellen:

[1]… Echtfoto – Postkarte 137×88 mm, Hersteller „B“, frankiert mit 2 Stück Ergänzungsmarken à 1 Lew, entwertet mit rotem Poststift durch Auskreuzen; datiert mit 19.04.1924, gelaufen an eine „Bau-Kompanija Vitez“, Bosnien, S.H.S., Eigentum schlot.at-Archiv

[2]…Google Translate, 07.09.2016

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RO | NT | Săvinești | Platforma chimică

In Săvinești, Rumänien, bestand während der kommunistischen Herrschaft des Staates ein gewaltiges chemisches Kombinat [1] . Eine historische Ansicht liegt schlot.at vor [2].

RO-Savinesti_schlot

1956 als Stickstoffdüngerfabrik AZOCHIM gegründet, hielt sich das Unternehmen bis nach der Wende und wurde 1997 von Interagro gekauft. 2004 ging ein neuer Eigner, die Fa. MELANA, in Konkurs [1].

Heute liegt ein großer Teil der ehemaligen Produktionsflächen brach [3].

Quellen:

[1]…adevarul.ro, abgefragt am 02.11.2015

[2]…AK 140×89 mm, Săvinești, Peisaj industrial, 8313, REPUBLICA POPULARA ROMANIA, C.P.C.S., Editura Meridiane, beschriftet mit 04.06.1971, Eigentum schlot.at-Archiv (11/2015)

[3]…youtube.com, Luftaufnahmen des brachliegenden Geländes

INT | Zerstörte Fabrik, 1914-1918 | Heizhaus, Transmissionsanlagen

INT_unbekannt_1900

Abbildung einer unbekannten zerstörten Fabrik [1], um 1918 [2]. Auffällig ist die für textilverarbeitende Betriebe typische hohe und mehrgeschoßige Fabrikshalle, deren Seitenmauern noch teilweise stehen. Die Mauer in Bildmitte zeigen neben den Fensterstöcken je drei kleine rechteckige Löcher, die wohl als Aufnahme für die Deckenbalken der einzelnen Geschoße gedient haben. Die Wand rechts im Bild weist mehr derartige Löcher auf; diese dürften als Aufnahmen für Transmissionswellen gedient haben – im Schutt des Gebäudes (Nähe Kamin) liegen zwei mehr als mannshohe Transmissionsräder, was diese These untermauert. Die Größe der Räder qualifiziert sie als übergeordnete, langsam drehende Räder, die kleinere Räder in dem zerstörten Gebäude angetrieben haben dürften. Diese kleineren Räder und die daran starr montierten Deckenwellen liefen daher um einiges schneller als die langsamen großen Räder. Die Deckenwellen verliefen üblicherweise längs durch das Gebäude und eigneten sich daher als Antriebe für sämtliche mechanischen Einzelmaschinen in dem betreffenden Gebäude. Die Übersetzung Deckenwelle/Maschine steuerte man durch kleine Antriebsräder an den Maschinen und der Welle, die durch Treibriemen aus Leder verbunden waren.  Benötigte man an einer bestimmten Maschine eine „verkehrte“ Drehrichtung , legte man den Riemen zwischen Deckenwelle und Maschine in Form einer 8 aus. Treibriemen stellte etwa die Firma Hirsch in Schottwien, Niederösterreich, her.

Links im Bild – logischerweise nahe der großen Transmissionsräder – findet sich das zerstörte Heizhaus, also die Kraftzentrale; unter dem optisch intakten achteckigen Schlot finden sich Relikte der zylindrischen Heizkessel.

Hinweise betreffend die Standortklärung bitte per Mail an die Redaktion.

Quelle:

[1]…Kontaktabzug einer Glasplatte 110×83 mm auf Echtfoto-PK (#5546) 138×89 mm . Ort und Datum unbekannt. Eigentum M.Mráz

[2]…Einschätzung schlot.at aufgrund papierkundlicher, phototechnischer, photochemischer und verfahrenstechnischer Bilddetails.

INT | unknown brick works or toof tile works | unbekanntes Ziegelwerk oder Dachziegelwerk

Es handelt sich bei diesem Fotokonvolut [1] um Aufnahmen aus dem zweiten Weltkrieg. Die Fotos zeigen einen deutschen Soldaten, eine Frau und ein Kind im Nahbereich eines offensichtlich aufgelassenen (Dach-) Ziegelwerkes. Die Personen posieren vor oder bei folgenden ziegelwerksspezifischen Objekten:

  • Ziegelteich als Residuat von bereits erfolgtem Lehmabbau
  • niedrig ausgeführte Trockenschuppen zur Vortrocknung von Ziegeln vor dem eigentlichen Brand
  • Dachziegel unter dem Trockenschuppen
  • Fabriksgebäude mit zentral angeordnetem Kamin, möglicherweise ein Hoffmann’scher Ringofen
  • Verfallene Nebengebäude
  • Feldbahnanlage mit Weiche, bis zum Trockenschuppen führend
  • Feldbahnwagen, ramponiert

Wer kann Angaben zu dem abgebildeten, im zweiten Weltkrieg offenbar bereits aufgelassenen Ziegelwerk (oder Ziegelwerksbereich) machen?

[1]…5 Fotos auf Postkartenpapier (MIMOSA), Eigentum schlot-Archiv.

AT | 1100 Wien | Wick und Schaefer GmbH

Kleiner Schornstein in der Laaerbergstraße 100, vielleicht ein Rest einer Maschinenfabrik.  Firmensitz der Wick&Schafer GmbH, eines spezialisierten Maschinenherstellers (Abfüllmaschinen und Verschließanlagen). Wer weiß mehr über den Standort?

Verortung folgt.

Fotos MM 2011.

IT | GE | Genova | unbekannte Fabrik | pianta sconosciuta, circa 1885

Fotografie von Alfred Noack (1833-1895), dem schlot-Team vorliegend als historische Lithografie 317x223mm. Hafen von Genua, unbekanntes Fabriksgebäude im Mittelgrund, Grobe Verortung über Bildbeschreibung: Villa Rosazza. Bitte um Mithilfe bei der Klärung . Das Gebäude steht nicht mehr, daher wird auf ein im Vordergrund befindliches noch bestehendes Haus verlinkt.

Verortung wird versucht.

UK | Manchester – Clarence Hatworks

Im Bereich Charter Street, Julia Street, Southall Street trifft man auf die Fabrik Clarence Hatworks. Der Schlot mit viereckiger Grundfläche wirkt sehr robust. Die angrenzende Fabrikshalle – ein alter Ziegelbau – ist mit wunderschönen grünen Fensterrahmen und Dachrinnen versehen.

Der Betrieb wurde 1863 gegründet, das Gebäude stammt aus dem Jahr 1899, wie auf den Steintafeln beim Eingang zu erkennen ist.

Fotos: CS (2009)

schlot_map (bei Google Maps)

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SK | Liptovský Mikulás | Lederfabrik?

Um welche Fabrik es sich bei diesem besonders interessant wirkenden Objekt handelt, ließ sich leider bislang nicht herausfinden. Aufgrund von etwas widrigen Witterungsbedingungen habe ich das Gelände auch nicht näher erkundet und mich auf Fernaufnahmen vom anderen Ufer des Waagflusses beschränkt. Wie man auf dem Satellitenbild erkennen kann, handelt es sich um einen ziemlich kompakten Gebäudekomplex.

Zwei Schlote sind zu erkennen, davon einer mit integriertem Wasserbehälter (vermutlich). Um einen Filter wird es sich dabei wohl eher nicht handeln. Wer Genaueres zu dem Betrieb weiß, möge sich bitte melden!


Fotos: CS (2010)

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UA | Odessa | Odesa Mala II (unbekannte Fabrik)

Mehr als der Standort ist auch zu dieser Fabrik nicht bekannt. Sie liegt inmitten von Gleisanlagen in der Nähe des Bahnhofs „Odesa Mala“. Besonders schön bei diesem Betrieb ist das charakteristische Fabriksdach.


Fotos: CS (04/2010)

Über Hinweise zu dieser und den beiden anderen hier vorgefundenen unbekannten Fabriken (Mechnykova Str. und Odesa Mala I) würden wir uns sehr freuen!

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UA | Odessa | Odesa Mala I (unbekannte Fabrik)

Eine weitere unbekannte Fabrik ist im Umfeld von Mechnykova und dem kleinen Bahnhof „Odesa Mala“ zu finden. Das Ensemble mit altem und neuem Schlot macht einen sehr stimmigen Eindruck. Der Rauch deutet darauf hin, dass der Betrieb noch aktiv ist.


Fotos: CS (04/2010)

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