AT | MI | Laa-Pernhofen | Jungbunzlauer

Großes Chemiewerk des Lebensmitteltechnologie-Konzernes Jungbunzlauer im Gemeindegebiet von Laa an der Thaya, Ortschaft Pernhofen. Westlich des Areales befindet sich eine große Betriebsdeponie.

1901 wurde in Pernhofen eine Spiritusfabrik errichtet. [1]

1956 ist der Nordteil des Areals, heute mit zwei Kaminen Standort des Zinkoxiderzeugers Wiehart, als Stärkefabrik ausgewiesen [2].

1962 wurde die Zitronensäureproduktion am Standort aufgenommen. [1]

1972 ist der heutige Jungbunzlauer-Standort als Spiritusfabrik amtlich vermerkt [3].

1986 wurde mit der Produktion von Xanthan begonnen, 2008 wurden die Anlagen um eine Glukosefabrik erweitert. [1].

Die Anlagen erstrecken sich über eine beträchtliche Fläche, es gibt 5 Werkszufahrten und eine Werksbahn, einen Zuckerrübenlagerplatz und eine eigene Maisanlieferungsstelle.

Fotos MM(2011). Verortung folgt.

Quellen:

[1] Jungbunzlauer Geschichte, 23.10.2011

[2] Provisorische Ausgabe der Österreichischen Karte 1:50.000, Blatt 23 Hadres,Ausgabe 1956

[3] Österreichische Karte 1:50.000, Blatt 23 Hadres, Ausgabe 1972

DO | Ingenio Monte Llano, fábrica de azúcar,~1956

Aufnahmen der dominikanischen Zuckerfabrik Monte Llano, die 1918 gegründet und ca. 1922-23 in Betrieb genommen wurde. Die Fabrik gehört heute wie die kleine Ingenio Amistad zum CONSORCIO AGROINDUSTRIAL CAÑABRAVA im Norden der Dominikanischen Republik.

Die Tageskapazität der Zuckerrohrverarbeitung liegt bei ca. 2.200 Tonnen. Die Fabrik ist damit eine der kleineren der Insel. Die Fotos zeigen die Fabrik, den Antransport des Zuckerrohres, die Zuckerrohrpresse vor der Fabrik, das gewaltige Innenleben der maschinellen Auspreßanlagen (Saftgewinnung).

Zitat der Bilder auf den Fotos.

Aktuelle Informationen und grobe Verortung der Fabrik hier.

Youtube-Video über einen Ingenieurbesuch in der Zuckermühle hier.

Geschichte der Gemeinde Monte Llano hier (spanisch).

VA | Vatikanstaat | Cappella Sistina

Der Vatikanstaat ist der einzige Staat der Welt, der einen weiß rauchenden Schornstein als Bedingung für die Machtübergabe an ein neues Staatsoberhaupt hat. Also ohne Schornstein kein Papst. Schwarzer Rauch bei der Wahl bedeutet: Noch kein neuer Papst gefunden:

Quelle: http://www.vaticanhistory.de/vh/assets/images/schwarer_Rauch.jpg, 05.01.2010

2005 ereignete sich in der Cappella Sistina ein prekärer Vorfall: Weiter…

DE | HH | Kraftwerk am Veddelerdamm, 1961

s/w-Foto, 96×67 mm, beschriftet mit „Hamburger Hafen 1961“.  Danke für die Klärung des Standortes an Peter Kiehlmann  (Zitat aus Kommentartext in Anführungszeichen).

„Schornsteine des Kraftwerkes am Veddelerdamm in Hamburg-Neuhof.Blickrichtung nach Süden über den Roßhafen.Links das Kühlhaus am Roßkai neben dem Schuppen 85. Heute ist dort die Auffahrtrampe zur Köhlbrand-Brücke“

PL | Warszawa | Elektrociepłownia Siekierki

Das größte Kohlekraftwerk Polens und zweitgrößte Europas findet sich im Süden von Warszawa [Anm.: gemeint sind vermutlich eher sämtliche Vattenfall-Kraftwerke]. Es wurde 1961 in Betrieb genommen. Im Jahr 2000 wurde es vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall übernommen, der inzwischen 99% der Anteil hält. Die elektrische Leistung des Kraftwerks könnte knapp 10,4 Mio 60W-Glühbirnen leuchten lassen, beträgt also – für die die nicht so gern rechnen – 622MW 😉

Quellen:

ZA | Modder Deep Gold Mine, 1920

ZA-modder-deep-mine-1920

Altes Foto der Modder Deep Mines, Südafrika. Quelle: Pfeiffer, E. (1925): Das Bergwerk im Bilde. Zweite Auflage, Dieck&Co; Stuttgart, S.42.

Beachtlich die Emissionen, aber auch der sozialkritsche Text neben dem Bild. Für einen deutschen Autor in der Zeit des aufkeimenden Nationalsozialismus in der Tat bemerkenswert.

DE | Berlin | Kohlekraftwerk Klingenberg – Rummelsburg 1926

Alle Rechte bei schlot.at
Alle Rechte bei schlot.at

Historische Aufnahme eines Modelles des Großkraftwerks Rummelsburg, Berlin-Klingenberg. Der Beschluß für den Kraftwerksbau und der Spatenstich erfolgten 1925, eine teilweise Inbetriebnahme 1926. Das Foto muß also aus dieser Zeit stammen. Fotos und weitere Infos zum KW (auch unsere Quelle) hier. Man beachte die gute Übereinstimmung des hohen denkmalgeschützten Haupthauses mit dem Modell auf dem Foto! DAS ist Planung.

Foto 154x110mm im Besitz des schlot_archives (2009).

schlot_map (bei Google Maps)

1090 Wien | MVA Spittelau

Die wohl prominenteste und am zentralsten gelegene Müllverbrennungsanlage der Stadt Wien. Gestaltung Friedrich Stowasser (1928-2000). Eindrucksvoll bei Nacht. Fotos MM (2009 | 2011). Trotz aller moderner Architektur hat der Kamin dennoch Ziegelmauern, wei man an der Schlotkrone erkennen kann. Ferner erkennt man einen mobilen Servicekran.

schlot_map (bei Google Maps)

Aktuelle Emissionswerte hier.

Allgemeine Infos hier.

Nun haben wir alle 3 Wiener Müllverbrennungsanlagen online…

Zur MVA Flötzersteig gehts hier, zur neuen MVA Pfaffenau hier.