US | MI | Blast furnace / Hochofenanlage | 1913

US-Kokerei_sm

Interessantes und gestochen scharfes Foto einer amerikanischen Hochofenanlage um 1913. Gut erkennbar sind neben dem Kokslager und einem Kamin drei zylinderförmige Winderhitzer mit halbkugelförmigem oberem Abschluß sowie der Hochofen und kleinere Nebengebäude. Die Anlage muss als eher klein bezeichnet werden. Da die Karte nach Orleans/Ionia County/Michigan gesendet wurde und im Text eine weitere Kleinstadt namens Greenville/Ionia County/Michigan erwähnt wird, wird ho. angenommen, dass dies auch eine Verortung der Anlage in MI rechtfertigt.

Eine Anfrage betreffend den Standort bei der Ionia County Historical Society ergab, dass der Standort tatsächlich ins Ionia County passe, man recherchiere derzeit noch Näheres [2].

Quellen:

[1]…Foto 137×87 mit amerikanischer Postkartenteilung, gelaufen am 19.07.1913 nach Orleans/MI, unlesbarer Absendeort-Stempel. Eigentum schlot.at-Archiv (2016)

[2]…Email D. McCord, Ionia County Historical Society, 05.02.2016


	

AT | 1200 Wien | Wiener Donausandwerke, etwa 1923

Historisches Foto [1] der 1909 gegründeten [2] Wiener Donausandwerke GmbH. Datiert auf ca. 1923 [1a].

Geschäftsführer war anno 1925 Ing. Josef Roßhaendler [2].

Die Werke hatten die Ordnungsnummer XX., Handelskai 1b [2],[3]. Dies ist bei Einmündung der Stromstraße in den Handelskai. Heute ist an dieser Stelle die Radfahrerrampe bei der U6-Station Handelskai situiert, die am Foto sichtbaren Gleise sind die letzten Meter der Donauländebahn vor der heutigen S45-Station Handelskai.

Der Betrieb lag zwischen Donau und Donauuferbahn, was am Foto sehr gut erkennbar ist. Durch diverse große Krananlagen war es möglich, Schiffe zu beladen und zu löschen. Ein System von hoch geführten Loren ermöglichte die Beladung von Eisenbahnwaggons von oben [1]. Die Donausandwerke dürften die Zwischenkriegszeit nicht überstanden haben. Sie sind weder in amtlichen Karten um 1933 noch im Wiener Telefonbuch 1943 nachweisbar.

Quellen:

[1]…Foto der Wiener Donausandwerke 118×90 mm: Eigentum Markus Mráz (schlot-Archiv)

[1a]…Freundliche Mitteilung nordbahnbertl 2012 (siehe Kommentare).

[2]…Compass Verlag (1925): Industrie-Compass Band I Österreich 1925/26. Wien. 381

[3]…Artaria & Co. (um 1913): Plan Wien – 20. Bezirk Brigittenau 1:4.000. Nach Angaben des Städtischen Feuerwehrkommandos und nach dem General-Regulierungsplane des Wiener Stadtbauamtes revidiert im Institute der Verlagshandlung (Dr. K. Peucker). Wien

1200 Wien | ehem. Männerwohnheim Meldemannstraße 27

Schlot links in der Nische

Unscheinbarer schlecht einsehbarer, doch hoher am Gebäude angebauter Schlot des berühmten bis 2003 betriebenen Männerwohnheimes im 20. Bezirk. Hier wohnte traurigerweise Adolf Hitler vor dem 1. Weltkrieg. Der Schlot befindet sich in der Gebäudenische am Nordrand des Komplexes. Foto MM (2009).

Vogelperspektive des Männerwohnheims bei Bing Maps. Hier lässt sich der Schlot besser erkennen.

schlot_map (bei Google Maps)
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