DE | Bayern | Semperit Deggendorf

Altes Schrägluftbild des 1945 gegründeten und noch bestehenden Semperit-Werkes Deggendorf aus den frühen 1970er Jahren. Mehr Info neben dem Bild.

Quelle: [1] SEMPERIT AG (1975): 150 Jahre Österreichische Kautschukindustrie 1824-1974. Molden Reihe Industriemonografien 1/Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich. S. 101,127

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DE | Hessen | Koepp Schaumstoffe

Historisches Luftbild der 1861 gegründeten und 1971 von Semperit übernommenen Fabrik Koepp Rheingau, Rheingaustr. 19, 65375 Oestrich-Winkel. Aufnahme aus ca. 1972-1974. Die Schlote sind bereits abgetragen.Kurze Firmenchronik hier.

Quelle: [1] SEMPERIT AG (1975): 150 Jahre Österreichische Kautschukindustrie 1824-1974. Molden Reihe Industriemonografien 1/Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich. S.101ff

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AT | WE | ehem. Interplastic – Werke

Historische Luftaufnahme des alten (!) 1961 von Semperit mitbegründeten Interplastic-Werkes Wels in der Franz-Fritsch-Straße. Aufnahme des Werkes aus ca. 1970-1974.

Heute hat die Fa. Interplastic einen anderen Sitz innerhalb von Wels. Das gegenständliche Areal wird heute durch die Fa. Austria Plastics genutzt. Der Schlot im Vordergrund ist freilich gefallen. Näheres bis 1975 direkt neben dem Foto.

Quelle: SEMPERIT AG (1975): 150 Jahre Österreichische Kautschukindustrie 1824-1974. Molden Reihe Industriemonografien 1/Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich. S. 98

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AT | L | Semperit Linz | Schaumstoffwerk

Ehemaliges Semperit – Werk Linz (Industrie- und Schaumstoffwerk Linz), gezeigt als Schrägluftbild (ca. 1970-1974) von OSO.

Das Gelände, auf dem sich bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg Heeresgaragen befanden, wurde von Semperit 1948 in das Industrie- und Schaumstoffwerk Linz umgewandelt und bis 1989 betrieben. In den 70er Jahren umfaßte die Produktionspalette:

  • Akkumulatorenkasten
  • Schaumstoff-Erzeugnisse
  • Sempollan-Erzeugnisse
  • Hartgummiauskleidungen
  • Weichgummiauskleidungen

1974 kam es zu einer Intensivierung der Hartschaumproduktion für die Bauindustrie.

Quelle:

[1]: SEMPERIT AG (1975): 150 Jahre Österreichische Kautschukindustrie 1824-1974. Molden Reihe Industriemonografien 1/Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich. 93ff

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1110 Wien | Merkur Gummiwerk GmbH

Historisches Werksfoto (ca. 1970) vom Runderneuerungswerk Merkur, Gadnergasse 2, Simmering.

Semperit hielt ab 1965 95% der Gesellschaft.

Das Werksgelände ist heute schlotfrei und durch Handelsketten nachgenutzt. Foto- und Infoquelle betreffend Semperit:

[1] SEMPERIT AG (1975): 150 Jahre Österreichische Kautschukindustrie 1824-1974. Molden Reihe Industriemonografien 1/Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich. S97

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AT | Unbekannte Fabrik neben Fußballplatz, ca. 1930

Alte Aufnahme eines Fußballplatzes mit hohem Schornstein im Hintergrund. Vermutlich Wien. Sachdienliche Hinweise gern als Kommentar.

Foto auf Agfa Brovira (Zwischenkriegs-Ausgabe) 98x82mm im Eigentum der ZWPG.

KS | Kant | Cement and Slate Works

Aufnahme eines kirgisischen Betonwerkes, ca. 1965. Nach Recherchen 2011 wurde der Betrieb als KANT CEMENT AND SLATE WORKS identifiziert. Erzeugt / abgebaut werden Zement, Schiefer und Asbestzementrohre. Hier das Produktportfolio und die Ansprache des Direktors – Nur für Männer. Verortung folgt.

Quelle: UdSSR | Kirgisien. Verlag Presseagentur Nowosti Moskau, 1967, Abb.18.

A | St | LE | ehem. Ziegelei Schirnhofer / Dörfler, ca. 1945

Schlechte Fernaufnahme des ehemaligen Leobener Ziegelwerkes Schirnhofer / Dörfler, ca. 1945. Danke für die Zuordnung des Schlotes an Mag. Susanne Leitner-Böchzelt, Kunsthalle Leoben und Josef Hammerle. Der Schlot besteht nach Angaben von Mag. Susanne Leitner-Böchzelt noch und ist unter Denkmalschutz.

Das Erfreuliche ist, daß der Ziegelofen renoviert wird und der Schlot erhalten bleibt. Siehe die Site der Baukulturstiftung für aktuelle Bilder! Danke an Evi K. und ihren Freund für diesen Link.

Infos aus den Compassen 1959 und 1925/26 zu diesem Standort:

1959: Ziegelwerk Dipl.-Ing. Wilhelm Dörfler. Leoben, Ostererweg 2-10 (1876 gegründet). 30 Arbeiter, Elektromotor 80PS. Compass 1959, S408

1925: Ziegelwerk Wilhelm Dörfler, vormals J. Schirnhofer. Kaiser Josef-Park 12. 45-50 Arbeiter. Elektromotor 35PS. Compass 1925/26, S296

Foto im Eigentum schlot_archiv (2010).

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A | St | MU | Eisengießerei Turrach (vor 1662-1978)

Foto der Eisengießerei Turrach, ca. 1905 auf Postkarte.

Die Eisengießerei Turrach an der steirisch-kärntnerischen Grenze bestand seit mindestens 1662 bis 1978 und war neben den Gießereien St. Stefan und Gußwerk die drittbedeutendste Gießerei der Steiermark. Anbei einige Daten zu Geschichte und Ausstattung:

  • um 1480: Entdeckung der lokalen Erzlagerstätten
  • bis 1662: Betrieb eines Stuckofens
  • 1662: Errichtung eines Floßofens anstelle des Stuckofens
  • 1820: Werksbestand: Blahofen, Verweserhaus, Wohngebäude, Schmiede
  • 1826: neuer Hochofen und neue Werksgebäude, Anthrazit als Brennstoff löst Holz ab
  • 1848: zwei neue Kupolöfen,neue Modelltischlerei für Detail-Gußeisenerzeugung
  • 1863: erste Bessemer-Birne auf dem Kontinent (!) als verfahrenstechnische Pionierleistung
  • 1978: Abriß der Werkes

Erzeugnisse waren u.a.: Bügelstacheleisen, Kessel und Töpfe aus Gußeisen, Druckkochtöpfe, Gewichte, Böller, Mörser, Herdplatten, Ambosse, Uhrgewichte, Glocken, Wasserrohre, gußeiserne Dachziegel, Pfannen, Gedenk- und Erinnerungstafeln.

Quelle und Bildnachweis:

METLAR, R. (1984): Die steirisichen Eisengießereien (mit Ausnahme des Gußwerkes Mariazell). In: ROTH,P.W. (Hrsg.): Erz und Eisen in der grünen Mark. Beiträge zum steirischen Eisenwesen. 293ff

Das heutige Turracher Wappen führt noch die 1863 hier erstmals in Europa installierte Bessemerbirne sowie das alchemistische Zeichen für Eisen.

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A | St | LE | ehem. Ledergerberei Kohmayr, ca.1945

Zwei historische Ansichten der oben angegebenen Fabrik in Leoben/Waasen.

Stand 1959: Ledergerberei Dr. Anton Kohmayr, Vordernberger Str. 4, Leoben. Ledergerberei, Lohwerk (1893  gegründet). Quelle: Industrie-Compass Österreich 1959, Compass-Verlag.S1239

Stand 1925: Josef Kohmayr, vormals Wolfbauer &Kohmayr, Ledergerberei. 10 Arbeiter. Quelle: Industrie-Compass Band I Österreich 1925/26. Compass-Verlag. S1275

Danke an Fr. Mag. Susanne Leitner-Böchzelt von der Kunsthalle Leoben und Josef Hammerle für die Zuordnung der Fotos zum Standort. An der gegebenen Stelle findet sich nach Angaben von Mag. Susanne Leitner-Böchzelt heute ein Penny-Markt.

Portrait-Foto auf Gevaert-Ridax (ca. 1945) 80×51 mm und Überblicksfoto (Papier unbekannt, 133×83 mm) im Eigentum schlot_archiv (2010).

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